Lina - Kroatien, Cres
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 14. Oktober 2009 18:29
- Geschrieben von Scheich
Der Dampfer "Lina":
Im Jahre 1879, dies war zu der Zeit, als die große Aera der Segelschiffe zu Ende ging, lief die Lina in Newcastle on Tyne vom Stapel. Als Dampfer hatte sie einen Stahlrumpf der etwa 90 m lang war und in seiner Form noch an ein schlankes Segelschiff erinnerte. Das Deck war mit Holz beplankt, Laderäume befanden sich vor und hinter den Aufbauten in der Mitte. Über dem Dampfkessel hinter der Komandobrücke ragte ein hoher Schornstein in den Himmel. Weitere technische Daten sind mir leider nicht bekannt.
Die Lina hat unter verschiedenen Namen und Eigenern die Meere befahren. 1901 wurde sie von Vincenzo Granata aus Bari gekauft. Sie beförderte meist Wein und Öl aus Italien nach Nordeuropa und kehrte mit Kohle zurück.
Der Untergang der Lina:
In der Nacht vom 17. auf den 18. Januar 1914 fuhr die Lina mit Holz beladen von Rijeka aus an der Insel Cres vorbei. Ihr Ziel sollte Sizilien sein. Doch im dichten Nebel verlor die Besatzung die Orientierung und fuhr auf ein Riff nahe dem Kap Pecen auf Cres. Ob bei der Haverie Menschen zu Schaden gekommen sind, ist nicht bekannt. Da die Lina aber sehr dicht am Ufer gesunken ist, liegt die Vermutung nahe, das sich die Besatzung auch ohne fremde Hilfe hat retten können.
Das Wrack:
Die Lina liegt aufrecht mit dem Bug in Richtung Küste. Die Tiefe beträgt am Bug 27 m und am Heck 52 m. Die Komandobrücke befindet sich mittschiffs in einer Tiefe von etwa 40 m. Ab dieser Tiefe wird die Sicht meist deutlich schlechter. Da die hölzerne Deckbeplankung ebenso wie die Ladung fehlt, kann auch gut ins Wrack hineingetaucht werden.

Fazit: Eines der schönsten Wracks, wegen der Tiefe nicht gerade für Anfänger geeignet.
http://www.justdiving.de/index.php/tauchen-3/27-wracks/112-wracktauchgang-zur-lina-#sigProGalleriacf792a49a8

Auch bei diesem See, zwischen Dinslaken und Wesel, handelt es sich um ein Überbleibsel des niederrheinischen Kiesabbau. Die ehemalige Seperationsanlage (Sepi) steht noch und im See finden sich auch noch einige Spühlrohre. Es ist ja auch noch nicht solange her, dass hier Kies mit Kies gemacht wurde. Nun wird der See als Freizeitgewässer, in dem auch Tauchen erlaubt ist, genutzt. Ihr findet zum See, wenn Ihr aus Richtung Duisburg komment der A59 bis zum Ende folgt. Am Ende dann rechts halten und der B8 durch Dinslaken folgen. Kurz vor Vörde kreuzt die B8 die L4. Hier nach rechts in den Tenderringweg einbiegen. Erster Abzeig nach links führt zum Strandbad und der zweite Abzeig zur Sepi.